Denkmäler - Zeugen der jüngeren Zeitgeschichte

Das Todesmarschmahnmal


Das Mahnmal an der Dachauer Straße erinnert an den Todesmarsch von KZ-Häftlingen aus den Lagern Landsberg/Kaufering. Kurz vor dem Zusammenbruch des Nazi-Regimes und vor dem Einmarsch der Amerikaner wurden die verhungerten und zerlumpten, fast ausschließlich jüdischen Zwangsarbeiter durch die Pucher- und Dachauer Straße in Richtung Dachau getrieben. Der Bildhauer Hubertus von Pilgrim hat das Mahnmal geschaffen, das in immer gleicher Form jeweils eine Station des langen und meist tödlichen Leidenweges Tausender von KZ-Häftlingen aus Dachau und seinen Außenlagern markiert.


Das Luftwaffenehrenmal


Das Ehrenmal wurde durch Spenden von Angehörigen der Luftwaffe, der Luftfahrt und aus allen Kreisen der Bevölkerung in den Jahren 1957 bis 1966 erstellt und ist den Toten der Luftstreitkräfte und der Luftfahrt geweiht, die im Krieg und Frieden ihr Leben verloren haben.

Das Denkmal zum Olympia-Attentat


Der Künstler Hannes L. Götz schuf die Gedenkstätte vor dem Haupttor des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck im Auftrag des Landkreises: „Die Granitschale nimmt Steine und Gebetszettel auf und erfüllt so die Funktion einer Klagemauer. Die Schale ruht auf einem Stahlkorsett, das vom Emblem des Staates Israel, dem siebenarmigen Leuchter (Menorah) inspiriert ist“, heißt es in der Broschüre des Landratsamtes. Eine Tafel erklärt die Ereignisse vom 5. September 1972, die eingravierten Namen erinnern an die Opfer des missglückten Befreiungsversuches." (Quelle: Landratsamt)