Fairtrade-Stadt Fürstenfeldbruck

Fairtrade hat eine Welt zum Ziel, in der alle Kleinbauern sowie Arbeiter über existenzsichernde Lebensgrundlagen verfügen, ihre Potentiale entfalten und ihre Zukunft selbstbestimmt gestalten können. Fairtrade hat sich zur Aufgabe gemacht, gerechtere Bedingungen im Welthandel voranzutreiben und ein ausgewogeneres Wirtschaftssystem zu schaffen. Fairtrade-Kommunen haben sich der Förderung dieses gerechten Handels verpflichtet. Initiator der Kampagne ist die gemeinnützige Organisation TransFair e.V. Die unabhängige Organisation vergibt Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte und fördert das Bewusstsein für einen nachhaltigen Konsum.

Die Stadt erhielt im Januar 2016 für ihr Engagement erstmalig die Auszeichnung Fairtrade-Stadt. Dies war der Startschuss für weiterführendes Engagement. Die Titelerneuerung als Fairtrade-Stadt steht alle zwei Jahre an. Für eine positive Prüfung müssen die fünf Kriterien der Fairtrade-Stadt-Kampagne fortwährend erfüllt sein. 2018 erhielt Fürstenfeldbruck erneut den Titel.

Doch die Auszeichnung ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein lebendiger Prozess, der immer weiter fortgeführt werden soll. So geht es darum, fair gehandelte Produkte in immer mehr Geschäften und öffentlichen Einrichtungen einzuführen. Und immer mehr Menschen für das Thema zu begeistern. 

Das Engagement Fürstenfeldbrucks als Fairtrade-Town ist vielfältig: In der Stadtverwaltung werden fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee, Süßwaren, Wein, Obst und Saft aus Fair-Handelshäusern unserer Region verwendet. Präsentkörbe werden ebenfalls mit dem entsprechenden Inhalt bestückt. Einige Einzelhändler und Gastronomen engagieren sich besonders im Bereich Fairtrade. Auch andere Einrichtungen sind aktiv: das Viscardi-Gymnasium und das Graf-Rasso-Gymnasium als Fairtrade-Schulen oder der Verein „Eine Welt Zentrum“ im Bürgerpavillon, der Eine-Welt-Laden der Kirchengemeinde St. Bernhard und der Fair Weltladen in der Fürstenfelder Straße.

Weitere Informationen zur Kampagne gibt es unter www.fairtrade-towns.de.

Wer sich auch gerne für Fairtrade in Fürstenfeldbruck engagieren möchte, meldet sich bitte bei Eva-Maria Trischler, Telefon 08141 281-1013 oder eva-maria.trischler@fuerstenfeldbruck.de.

Der Steuerungsgruppe Fairtrade gehören an (hinten v.li.) Brunhilde Kain (Eine-Welt-Laden der Pfarrei St. Bernhard), Bettina Jungtorius (Rektorin Grund- und Mittelschule Nord), Franz Höfelsauer (Vorsitzender Gewerbeverband Fürstenfeldbruck) sowie (vorne v. li.) Eva-Maria Trischler, Sophie Trnka und Roland Klehr (alle Stadtverwaltung).





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