Hier schreibt der Oberbürgermeister

Sehr geehrte Brucker Bürgerinnen und Bürger,

wenn Sie diese Ausgabe des RathausReports in Händen halten, sind es nur noch gut sechs Wochen bis zum Jahresende. Dann gilt es wieder zurückzublicken, was uns das Jahr so beschert hat und auch einen Blick ins Jahr 2023 zu werfen, was uns das so bringen wird bzw. was auf uns mit schon fixen Terminen wartet. Für den Rückblick ist es noch zu früh, da man angesichts der Weltlage nicht so richtig weiß, was der eine oder andere Machthaber noch schnell im alten Jahr „erledigen“ möchte, das dann auch meist weitreichende Folgen für die gesamte Welt haben könnte.

Ein Blick in die Zukunft ist mit vielen Unwägbarkeiten verbunden, weshalb ich das lieber professionellen Wahrsagern überlasse, die aber im Laufe des Jahres sehr oft von der Realität eines Besseren belehrt werden.
Dass dies auch beim prognostizierten Blackout so ist, hoffen natürlich alle. Angesichts der weltpolitischen Lage und des „Kampfes“ um die notwendigen Rohstoffe für die Energieversorgung muss man sich damit befassen, dass plötzlich nicht mehr genügend Rohstoffe zur Verfügung stehen, kein Strom mehr produziert werden kann und wir somit im Dunkeln sitzen.
In der Anfangsphase war meiner Meinung nach auch ein wenig Panikmache dabei, was sich Gott sei Dank durch sachliche und fundierte Aufarbeitung und Darlegung der tatsächlichen Gegebenheiten relativiert hat, ohne dass man das Thema aber vernachlässigen darf. Auch wenn die Energievorräte dafür sprechen, dass wir ohne Blackout über den Winter kommen, sind wir alle aufgefordert, möglichst sparsam mit der vorhandenen Energie umzugehen. Die Verwaltung der Stadt Fürstenfeldbruck befasst sich intensiv mit diesem Thema und ist gerüstet, wenn es tatsächlich zu einem flächendeckenden Stromausfall kommen sollte.
Sparen heißt zwar, sich zurückzunehmen und eventuell auf Gewohntes zu verzichten oder sich einzuschränken, aber es ist zugleich ein Lernprozess, dass es auch mit weniger geht. Noch sind wir nicht in der Lage, die Energiegewinnung durch Kernkraftwerke und Kohle mittels Windräder, PV-Anlagen oder Wasserkraft zu kompensieren. Da wird noch einige Zeit vergehen und der nächste Winter kommt früher – trotz zunehmender Erderwärmung –, als die Anlagen für die regenerative Energiegewinnung hergestellt sind. Das liegt unter anderem auch an den Hindernissen, die uns die Bürokratie vorgibt.

Wir haben den der wärmsten Oktober seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hinter uns – ein neuerliches bedenkliches Warnzeichen der Natur. Auf der anderen Seite profitierten von den sommerlichen Temperaturen die Teilnehmenden sowie die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer der Leonhardifahrt.
Auch den Betreibern der vielen Verkaufsstände sowie den teilnehmenden Brucker Unternehmen kam am Marktsonntag das schöne Wetter sehr zugute und lockte wieder viele Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern in die Innenstadt.
Vorausschauend zum Schluss noch der Hinweis auf den Christkindlmarkt, der am Freitag, den 25. November, auf dem Viehmarktplatz eröffnet wird. Näheres hierzu in diesem RathausReport.

Mit der letzten Ausgabe im Dezember kann ich vielleicht einen kleinen Ausblick auf das Jahr 2023 wagen. Bis dahin sind vielleicht alle Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Oberbürgermeisterwahl 2023 bekannt und es gibt auch schon von deren Seite eine kleine Vorschau auf das kommende Jahr und wie sie es angehen möchten.
Es ist und bleibt spannend.

Bis zur nächsten Ausgabe wünsche ich Ihnen alles Gute, viel Erfolg und bleiben Sie gesund!

Ihr

Erich Raff

Oberbürgermeister




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Brief des Oberbürgermeisters vom Oktober 2022
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Brief des Oberbürgermeisters vom September 2022
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Brief des Oberbürgermeisters vom August 2022
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Brief des Oberbürgermeisters vom Juli 2022
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Brief des Oberbürgermeisters vom Mai 2022
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Brief des Oberbürgermeisters vom April 2022
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Brief des Oberbürgermeisters vom März 2022
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Brief des Oberbürgermeisters vom Dezember 2021
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